StadtRand

Jung und depressiv

Kein Thema  wird in der Selbsthilfe- Kontaktstelle Mitte aktuell stärker nachgefragt als Selbsthilfegruppen für junge Menschen mit Depressionen.
Trotz vieler parallel stattfindender  Selbsthilfegruppen  bedeutet das meist eine Zeit auf der Warteliste. Über eine Projektförderung der AOK Nordost ist es uns möglich,  neben den Gruppen Angebote  bereit zu halten, die junge Menschen in und außerhalb der Gruppen unterstützen:

Offener Treff für junge Menschen mit Depressionen

Peerberatung mit einer Expertin aus Erfahrun

Workshops für die Seele

 

Und hier sind die Details:

 

Offener Treff für junge Menschen mit Depressionen

Menschen aus bestehenden jungen Depressionsgruppen (U 35) laden ein, in Kontakt zu kommen, schon mal ein Stück "Selbsthilfegruppe" zu erleben, einfach mal zu reden oder mehr über  das Format "Selbsthilfe" zu erfahren.  

 

Jeden 2. +  4. Donnerstag im Monat
von 18:00 - 20:00 Uhr

 

Nächste Termine am ...

13. Juni 2024        18:00 - 20:00 Uhr

27. Juni 2024        18:00 - 20:00 Uhr

11. Juli 2024        18:00 - 20:00 Uhr

25. Juli 2024        18:00 - 20:00 Uhr

08. August 2024        18:00 - 20:00 Uhr

22. August 2024        18:00 - 20:00 Uhr

 

Einfach ohne Anmeldung um 18:00 Uhr vorbeikommen - wir freuen uns!

Du bist spät dran? Zwischen 18:15 Uhr und 19:30 Uhr läuft eine Gesprächsrunde, bei der es schwierig ist, mittendrin einzusteigen. Melde Dich im Büro und wir spendieren Dir einen Tee, bis die Türen wieder aufgehen.

 


Peerberatung

Mal mit jemandem reden, die ein Leben mit Depressionen aus eigener Erfahrung kennt. Verstanden werden, Fragen stellen, gute Erfahrungen zu Netzwerken in Berlin erhalten

Der Begriff "Peer" kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie “Gleichwertige” oder “Ebenbürtige”. Du findest Peers überall dort, wo Menschen aus ein- und derselben Gruppe zusammenkommen und sich unterstützen. Wenn z. B Suchtkranke andere Suchtkranke unterstützen, sind diese ebenso Peers, wie wenn z. B. Diabetes-Erkrankte andere Diabetiker:innen beraten.

Im psychosozialen Kontext hat sich die Fortbildung Ex-In-Genesungsbegleitung etabliert, weshalb Peers hier auch als Genesungsbegleiter:innen bezeichnet werden. Peers sind Expert:innen aus Erfahrung - vor allem Krankheits- und Genesungserfahrung. Diese teilen sie mit anderen Betroffenen und Angehörigen und unterstützen damit bei der Bewältigung der Erkrankung. Es ist kein Ersatz für therapeutische oder psychiatrische Gespräche, jedoch für viele eine hilfreiche Ergänzung. 

Nora Fieling    Hey, ich bin Nora (*1985)...

... und ich habe selbst die Erfahrung mit einer psychischen Erkrankung gemacht. Genauer gesagt mit der Depression, Angststörung & kPTBS. Mittlerweile arbeite ich mit anderen Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonal zusammen. U.a. im Rahmen der Peer-Beratung.

Zu folgenden Themen können wir uns gerne mal unterhalten:

  • Informationen zu den Krankheitsbildern mit denen ich Erfahrungen habe
    (rez. Depression, Angststörung, Panikattacken, kPTBS)
  • Informationen zu kassenfinanzierten Therapie-Möglichkeiten
  • Unterstützung bei der Therapieplatzsuche
  • Beratung und Vermittlung zu Selbsthilfegruppen und anderen Anlaufstellen
  • Motivierung und Aktivierung im Sinne des Empowerments
  • Selbstfürsorge
  • Abgrenzung
  • Umgang mit gesunden oder ebenfalls erkrankten Angehörigen
  • Resilienz (unsere psychische Widerstandsfähigkeit)
  • Berufliche Wiedereingliederung (berufliche Reha, Hamburger Modell, uä)
  • Infos zur Fortbildung Ex-In-Genesungsbegleitung

 

Termine:         jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat 15:00 Uhr oder 16:30 Uhr. 

Anmeldung:  die Terminvergabe geschieht über das Büro der  
                             Selbsthilfe-Kontaktstelle Mitte
                            unter 030 - 394 63 64 oder kontakt@stadtrand-berlin.de 

                            es entstehen keine Kosten


Workshops für die Seele

Viele Methoden können in einem Leben mit Depressionen unterstützend sein. Jeden Monat gibt es Angebote, die sowohl für junge Menschen aus den laufenden Gruppen, als auch für andere Interessierte offen sind. Die Workshops sind kostenfrei. Die Anmeldung läuft über das Büro der Selbsthilfe- Kontaktstelle. 

 

Donnerstag, 18. Juli 2024, 18.00 - 21:00 Uhr

 

 Offen reden können

Ein Leben mit Depression wirkt sich immer auch auf meine Beziehungen aus. Familie, Freund*innen, Arbeit – sowohl bei nahen als auch bei eher unvertrauten Menschen stellt sich plötzlich die Frage: wem sage ich was? Und bitte wie?

Wie und wo kann ich offen über meine Depression sprechen – und wo nicht? Hat meine Familie ein anderes Verständnis als meine Kolleg*innen? Oder grade nicht? Und meine Freund*innen? Trennt hier die Depression für mich die Spreu vom Weizen?

Zu all diesen Fragen wollen wir im Workshop miteinander ins Gespräch kommen. Wo sind unsere Erfahrungen ähnlich, und wo haben wir ganz unterschiedliche Strategien erprobt oder unterschiedliche Erfahrungen gemacht? Wir werden voneinander lernen und festhalten, was für uns neue Impulse im Umgang mit anderen bringt. Ein Workshop, der hilft, meinen Platz zwischen Angst, Ärger und Sehnsucht im Beziehungs-Erleben der Depression zu finden.

 

Referent*innen:

Florian

ist Betroffener und war bereits in verschiedenen Selbsthilfegruppen aktiv. Er hat vielfältige Erfahrungen in seinen verschiedenen Beziehungen sammeln können und bringt diese u.a. beim Offenen Treff ein. Austausch mit anderen Betroffenen empfindet er als einen wichtigen Pfeiler seiner Resilienz.

Birgit

ist seit vielen Jahren in der Selbsthilfeunterstützung tätig. Sie arbeitet in der Selbsthilfe- Kontaktstelle Mitte und ist großer Fan von „Schwarmintelligenz“. Aus Erfahrungen anderer ein Gefühl für den eigenen Weg zu entwickeln findet sie perfekt.

 

 

In Planung für die kommenden Monate:

August             Mein innerer Kompass  

September    noch offen

Oktober          Die Kraft der Emotionen

November     Achtsamer Umgang mit schweren Gefühlen

Dezember     noch offen

 

Anmeldung:  die Anmeldung zu einzelnen Workshops geschieht über die SHK Mitte 
                            unter 030 - 394 63 64 oder kontakt@stadtrand-berlin.de 

 


 

 

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dieses Projekt wird durch die AOK gefördert